Wandern im Hohen Atlas
 

Eigentlich möchte man bleiben. Noch einen frisch gebrühten Pfefferminztee auf der Terrasse am Rande des Platzes trinken und den Geschichtenerzählern, Schlangenbeschwörern, Gauklern und Händlern zusehen. Bis zum Abend, wenn auf dem Djemaa el Fna, dem “Platz der Geköpften”, in Marrakesch die Garküchen aufziehen und man sich im Schein der Kerosinlampen den verführerischsten Couscous aussucht.

Aber Marrakesch, die “Perle des Südens” mit ihrer bezaubernden Altstadt ist nur der Ausgangspunkt einer vielseitigen Tour aus frei kombinierbaren Programmpunkten, die ECO REISEN in Zusammenarbeit mit einem lokalen marokkanischen Veranstalter anbietet.

In der Ferne winken schon die schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas, mit dem Jebel Toubkal, dem höchsten Berg Nordafrikas. Drei Tage dauert es, ihn zu erobern. Die Verwaltung des Toubkal-Nationalparks, der schon 1942 gegründet wurde, setzt sich besonders für Ökotourismus und Umwelterziehung ein.

Das Transportmittel zu wählen, bleibt Ihnen überlassen: Hoch zu Ross, ein Maultier fürs Gepäck und Esel für die Kinder? Der Hohe Atlas ist leicht begehbar und für aktive Familien ein lohnendes Ziel. Ortskundige Führer ersparen Kompass oder GPS. Übernachten kann man in Zelten oder in regionaltypischen einfachen Herbergen.

Aber auch abseits der höchsten
Gipfel offenbart sich Marokkos Weite und Vielfalt - auf einer abwechslungsreichen Trekking-Tour durch die malerischen Täler
und Siedlungen, die von terrassierten Feldern umgeben sind, und durch duftende Zederwälder. In der Begegnung mit dem Alltagsleben der Marokkaner, auf Kamelmärkten oder Dorffesten, zeigt sich das Land von seiner ureigensten Seite, abseits von
den Bettenburgen.

 
 
   

 

 

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Marrakesch ist neuer Zielflughafen in Frankfurt-Hahn.

    Besichtigungen
   

Wer es, abgesehen von Landschaft, Gemütlichkeit und Gastlichkeit, auch sportlich mag, kann über ECO REISEN auch Mountainbike- und Skiwandertouren im Hohen Atlas buchen. Die Atlantikküste südlich von Marrakesch ist ein bekanntes Surfrevier.

Kameltouren an der Küste entlang und durch kleine Ortschaften bieten einen reizvollen Kontrast zum Bergwandern. Südlich des Hohen Atlas erfordert das Trekking etwas mehr Ausdauer und Anpassungsvermögen. Auf neun Millionen Quadratkilometern
erstreckt sich von hier aus die Sahara bis hinunter nach Schwarzafrika.

Wer es mit den extremen Temperaturschwankungen aufnimmt, wird beim Einschlafen unter dem sprichwörtlichen Sternenhimmel
der Wüste entschädigt. Morgens, wenn das Berberzelt wieder im Gepäck verstaut ist, geht es weiter zu Siedlungen und Dattelpalm-Oasen. Architektur und Handwerk am Weg zeugen von der reichen Kultur Nordfrikas. In der Gemeinschaft mit den gastfreundlichen Berbern gewinnt man schnell Routine in der Teezeremonie.

Welche Distanzen man auf dem Kamel durch die Wüste zurücklegt, liegt bei jedem selbst (und beim Kamel). An vielen Punkten der 8- bis 14- tägigen Touren ist es möglich, eine Etappe auch noch kurzfristig einzuschieben oder zu verlängern. Die Touren sind sehr individuell: Ein “Multi-adventure-pack” schließt zum Beispiel Surfen, Maultier-Wandern und Radfahren ein, Ausflüge sind extra buchbar.